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Die restliche Woche

07 Okt

Es ist schon wieder Wochenende und ich habe mal wieder nicht von meiner Woche berichtet. Manchmal gibt es einfach viel zu viel zu tun. 🙂
Am Dienstag ging also die Arbeit wieder los, nach dem langen WE. Es war alles ok. Abends hatten wir dann Team-Fobi und ich musste somit bis 20 Uhr arbeiten und war dann einfach froh Abends zu Hause zu sein und ins Bett gehen zu können. Immerhin war ich von 7 Uhr bis 20 Uhr bei der Arbeit. Krass irgendwie.
Die Fortbildung war sehr interessant und ich konnte die eine oder andere interessante Information für mich filtern.
Aber es war auch so, dass ich in einer Gruppenarbeit meine Meinung zu einer Aufgabe, die ich schon ne ganze Weile habe und eigentlich nicht mehr machen möchte, kund getan habe. Nicht böse oder so. Habe nur gesagt, wie es ist und dass ich die Aufgabe gern abgeben würde.
Als die Gruppenarbeit vorgetragen wurde, wurde mein Beispiel genannt und mir war gleich klar, dass die Chefin das nicht toll fand. Na da war ich ja gespannt, ob es dafür nicht nen Anschiss geben würde…

Mittwoch war dann soweit alles ok. Aber die Chefin wollte, so wie ich es mir gedacht hatte, wirklich mit mir sprechen. Oje, oje. Ich ahnte schon Böses. Aber es war dann gar nicht so schlimm. Sie fragte mich, ob ich mich über jene Aufgabe ausgelassen habe. Da meinte ich nein, ich wills nur momentan nicht mehr machen. Warum ich denn nicht zu ihr kommen würde!? Ich war bei ihr. Das wüsste sie nicht mehr. Ich renne ihr nicht ständig hinterher.. Hat sich dann geklärt und passt soweit wieder. Sie hat sich auch bemüht, die Aufgabe voran zu treiben und dass es nicht mehr ganz so lästig für mich ist. Und nächstes Jahr darf ich dann die Aufgabe vielleicht abgeben. Wir werden sehn.
Nachmittags hatte ich dann frei und habe mich um Wäsche und Wohnung gekümmert.
Und Abends waren dann Katrin und Martin da. Ich mag Katrin wirklich sehr. Sie ist mir schon sehr ans Herz gewachsen. Aber was an diesem Abend da passiert ist, versteh ich jetzt noch nicht so ganz.
Ich wollte eigentlich nur von ihr wissen (weil sie ganz viel Erfahrung in solchen Dingen hat und sie sich für sowas interessiert), ob sie schon mal bei einem Endokrinologen (ich hatte es am Nachmittag übrigens wirklich geschafft, und dort angerufen um nen Termin auszumachen! Und dann arbeiten die da nicht!!!) war. Sie meinte ja… Und dann ging es los. Sie schimpfte darüber, dass ich mein seelisches Gleichgewicht wieder finden soll und dass ich es alleine finden solle und nicht durch irgendwelche chemische Keulen. Das würde mir nur schaden und nix helfen. Sie sähe das ja an ihrem Vater… Es kamen noch einige Aussagen hierzu. Ich habe das Thema dann sein lassen. Aber es traf mich schon.
Kurze Zeit später kamen wir dann auf das Thema „schwanger werden wollen“. Ich meinte nur zu ihr, dass es halt sein kann, dass es am Anfang nicht gleich klappen könnte, oder generell. Und auch da fing sie an zu wettern: Wir sind die Natur, die Natur wird das schon alles regeln und ich solle mir nicht so nen Kopf machen. Das wird schon alles klappen. Ich würde mir viel zu viele Gedanken um eine Schwangerschaft machen und ich solle es doch einfach auf mich zukommen lassen (dazu muss gesagt sein, mein Mann will warten und das ist ok so! Wünsche habe ich trotzdem und die einen oder anderen Gedanken kommen und gehen, aber es ist GUT so!)… Und alles im allem saß das dann echt.
Ich wusste dann gar nicht mehr, was ich sagen sollte und beschloss für mich zu schweigen. Irgendwann gingen sie nach Hause und im Bett brach es über mich herein und ich fing so das Heulen an. Ich bin inzwischen auch schon 28 Jahre. Und ich glaube ich lebe mein Leben ganz gut. Und sie kennt nicht mal ansatzweise meine ganze Geschichte. Ich finde ich geh nen guten Weg und versuche mein Leben gut zu leben. Es traf mich einfach so. 😦 Und Klaus war mir dann auch keine Hilfe, sondern fügte noch weitere Kritik hinzu. Es war echt nicht schön. Ich heulte und heulte… Irgendwann waren die Tränen aus. Klaus nahm mich in den Arm und irgendwann schlief ich vor Erschöpfung ein.
Ich fands einfach nicht ok. Es ist mein Leben und ich MUSS meine Erfahrungen machen. Klar kann sie mir Tipps und Ratschläge geben, aber sie kann mich nicht in eine Rolle drängen, sagen dass ich so bin, dass mir etwas nicht hilft und dass es bei mir so und so sein wird. Auch wenn sie mich schützen möchte. Ich muss meine eigenen Erfahrungen machen. Es heißt ja nicht, dass ich die gleichen machen muss, wie sie…

Donnerstag Morgen war die Stimmung jedenfalls noch sehr angespannt. Klaus übermittelte mir im Laufe des Tages eine Entschuldigung von Katrin. Aber ganz so abgeschlossen ist es für mich nicht. Es hat mich sehr getroffen.
Jedenfalls war bei der Arbeit alles ok.
Abends war dann noch ein Elterngespräch von einem etwas auffälligeren Kind. Es waren beide Eltern, eine Gruppenkollegin und die Chefin dabei. Das Gespräch verlief echt gut. Aber im Vorfeld war ich natürlich sehr angespannt und war danach dann froh, als es vorbei war.
Und dann war ich auch erst wieder um 20 Uhr zu Hause. Die Tage diese Woche hatten es echt in sich. *seufz*

Heute hieß es dann auch nochmal 10h im Kiga sein und dann konnte das WE kommen.
Eben liesen wir in aller Ruhe den Abend ausklingen und bald geht es ins Bett…

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Verfasst von - 7. Oktober 2011 in Alltag

 

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