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So wars bei uns – so bei denen

25 Jun

Wir waren über das Wochenende bei meinen Eltern. So haben wir am Freitag das Viertel Finale mit meinen Eltern angeschaut. Wir sind nämlich im EM-Fieber versunken und waren sonst fast bei jedem Spiel im Feuerwehrhaus im „EM-Stüble“. Hach wir mögen diese Zeit. 🙂 Und Klaus hat sich extra den Freitag frei genommen. So konnten wir in aller Ruhe zu meinen Eltern fahren und das Fußballspiel so richtig genießen. Und das Spiel war meiner Meinung nach einfach toll. 🙂

Tja und Samstag war ich in der Kirche, in der wir vor über einem Jahr selbst Hochzeit hatten, da jemand anderes geheiratet hat. Ein ehemaliger Schulfreund hat geheiratet. Da ich ihn mag und so auch immer mal wieder sehe und wir nett plaudern können und da er auch bei uns in der Kirche war, wollte ich mir das einfach nicht entgehen lassen. Hach, das hat soo viele alte Erinnerungen geweckt, die momentan e sehr intensiv sind, weils vor einem Jahr unser Monat war. Wie war das nochmal bei uns? Was haben wir vor einem Jahr gemacht? Machen die das auch so? Sooo viele Gedanken und ich konnte es auch nicht lassen, Vergleiche zu ziehen. Los ging das schon vor der Kirche.

 

  • Wir waren schon ne dreiviertel Stunde vorher vor der Kirche und haben alle Gäste empfangen. Sie kamen erst, als alle in der Kirche waren.
  • Sie hatten ein wunderschönes Kirchenheft; unseres war auch schön aber total anders
  • Sie liefen anders in die Kirche ein, als wir. Ich war links und mein Mann rechts. Sie haben es gerade anders gemacht.
  • Sie hatte nen pinken Strauß, meiner war cremfarben; ihrer hatte noch ein Gehänge, meiner war nur rund; ihr warer toll, meiner viel zu klein
  • Sie hatte ein ganz schlichtes Kleid; ohne Stickereien (was ich hatte!) oder Glitzer; dafür auf der Seite so eine Blume (was mir persönlich nicht so gefällt), aber sie war schön und für sie war es stimmig
  • Sie hatte Träger aus einer Stola; ich hatte nen Neckholder
  • Sie hatte eine einfache Perlenkette; ich eine dreisträngige mit Perlen und Swaroskisteinen
  • In der Kirche saßen sie auch anders wie wir; sie rechts und er links; damals saß ich links und er rechts
  • Sie haben sich die Ringe links angesteckt, wir beide rechts
  • Sie haben das Ehegelübde gesprochen – so wie wir auch
  • Sie haben sich länger geküsst als wir uns *kicher*
  • Sie hatten nur eine Trauung; wir eine ganze Messe
  • Die Trauung war schön; aber ich persönlich fand unsere viel schöner (von der Stimmung und den Liedern – schwer zu erklären)
  • Beim Gratulieren standen sie genau so in der Sonne wie wir (ob sie nun auch nen Sonnenbrand hat?)
  • Aber sie haben gleich nen Sekt bekommen nach der Trauung, wir mussten warten, bis alle gratuliert hatten! ;o) …
  • Wie wir hatten sie auch gleich den Sektempfang und Häppchen – aber ihre Häppchen waren viel cooler. Diese wurden nämlich direkt vor Ort gebacken (in so einem fahrbaren Ofen) und das fand ich einfach cool und die waren sooooo lecker. Hätte ich das früher gekannt, hätten wir das vielleicht auch genommen. 😀

Hach ja. Soooo viel Erinnerungen und Vergleiche und Gedanken. Schon Wahnsinn. *seufz* Ich würd sooo gern nochmal. Ich trauere tatsächlich immer mal wieder, wenn ich an mein Brautkleid denke. Es hängt einfach nur da. Ich würds sooooo gern nochmal anziehen.
Von der Kirche an sich habe ich gar nicht so viel mitbekommen. Und das lag einzig und alleine an den Kindern, die in der Kirche waren und mich so gefesselt haben. Neben mir saß eine ehemalige Mitschülerin mit einem Mädchen, das gerade 13 Monate ist und daneben saß eine weitere Mitschülerin mit einem Jungen, der 8 Monate alt ist (er hat an dem Tag Geb, an dem ich ET habe!) und paar Bänke weiter vorne saß ein Zwillingspäärchen, zwei Mädels. Tja ich war von Kindern „umzingelt“ und konnte einfach nicht meine Augen von ihnen lassen. Wenn ihr mich fragen würdet, was der Pfarrer in seiner Ansprache erzählt hat, ich könnte nicht antworten. Ich habs, schlichtweg gesagt, einfach nicht mitbekommen. Dieses süß grinzende Mädel da neben mir hat mich so fasziniert und dann der Junge, der so die andere Mitschülerin angehimmelt hat. (und bald habe ich selbst so ein kleines Wunder, das ALLES ändern wird!)
Und noch ganz am Schluss, die beiden Zwillinge, die (meiner Meinung nach) total verzogen waren und den totalen Radau gemacht haben (kein Wunder, dass der Pfarrer irgendwann darum gebeten hat, dass man es vielleicht möglich machen sollte, dass man ihn auch hören kann!)… Die Zwillingseltern sind dieser Bitte dann irgendwann auch nachgekommen. Aber bis dahin hats ne Weile gedauert und ich habe mich immer wieder in die Gedanken verirrt, wie unser Kind wohl sein wird. Ich habe mir auch ein paar Mal gedacht, dass das eine Erziehungsfrage ist und wie man ein Kind so und so erziehen kann. Das Mädel neben mir war sooo ruhig und sooo herzig und die beiden Zwillinge waren nicht ruhig zu bekommen. Schon faszinierend das Ganze und auch total logisch, dass ich so kaum etwas von der Trauung mitbekommen habe. ;o) …

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Verfasst von - 25. Juni 2012 in Alltag

 

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