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Die Geburt ♥

Hier ist nun also mein Geburtsbericht. Hier nochmal ein kleiner Rückblick auf den 20.11.2012, an dem meiner Meinung nach, alles los ging: https://aniskleinewelt.wordpress.com/2012/11/20/tut-sich-jetzt-doch-was/

…Aber dem war dann nicht so. Im Laufe des Tages hatte ich nämlich dann immer wieder schleimiges Zeug am Toilettenpapier und in mir machte sich der Gedanke breit, dass sich der Schleimpfropf verabschiedet. Aber ich ermahnte mich zur Ruhe, da das ja nicht gleich heißt, dass es die nächsten Tage los gehen würde. Aber andrerseits sah ich mich schon am 21.11.12 Mama werden – an so nem tollen Datum. ♥ So oft huschte mir der Gedanke früher schon durch den Kopf und ich hab ihn immer wieder verworfen…
Tja also den Tag über hatte ich dann immer mal wieder ein kurzes Ziehen im Rücken oder im Bauch gehabt, wie bei der Periode eben und es war immer schleimiges Zeug am Toi-Papier. Aber das wars dann auch.
Gegen 22:00 Uhr bin ich dann ins Bett gegangen. Während ich da so lag merkte ich dann, dass die „Mensbeschwerden“ öfters kommen, aber da war weit und breit noch keine Regelmäßigkeit. Also das konnte alles oder nix heißen. (Senkwehen, es geht bald los, Wehen, die nix bewirken, usw usf…)

Bin dann irgendwann auch eingeschlafen und konnte 2 Stunden schlafen. Gegen 1 Uhr wurde ich dann wach, weils mir stärker im Rücken zog. Ok, also ich hatte wirklich Wehen. Hab dann mal auf die Uhr geschaut und das Ganze beobachtet und mir notiert, wann ne Wehe los ging (hab den Zettel extra aufgehoben *gg*). Und tatsächlich, die Wehen hatten eine gewisse Regelmäßigkeit. Ich saß dann gut 2 bis 3 Stunden da und habe mir aufgeschrieben, wann welche Wehe kam. 😀 Am Anfang war der Abstand so 7 Minuten und irgendwann kamen die Wehen immer alle 5 Minuten. Sie zogen immer so im Rücken, wie bei der Periode eben.
Mein Mann war inzwischen auch wach und wurde schon sehr unruhig. Ich wollte ihm vermitteln, dass ich alles im Griff hatte und dass die Wehen „harmlos“ sind und wir noch Zeit haben. Er fühlte sich aber nicht so wohl damit. Zumal es hieß, dass wenn die Wehen alle 5 Minuten kommen, dass man ins KH gehen sollte. Also habe ich mal im Kreißsaal angerufen und uns angekündigt. Die Hebamme am Telefon meinte aber gleich, dass ich mich noch zu gut anhören würde, wie dass da die Geburt von Statten gehen würde. 😉 Ich meinte dann nur, dass das stimmt, aber die Wehen kommen halt alle 5 Minuten und wir würden gern zur Sicherheit vorbei kommen. Also gesagt, getan…
Im KH angekommen, meinte die Hebamme gleich zu mir, als sie mich sah: „Also Sie sind noch zu entspannt, als dass es bei Ihnen schon so weit ist!“ 😉 … Aber die Hebamme war super nett und konnte verstehen, dass wir gekommen sind. Wir machten ein CTG, um zu schauen, ob mit dem Würmchen alles passte. Das CTG war top, Wehen hat es so gut wie keine angezeigt. Wobei ich inzwischen soweit war, dass ich immer so ein bisschen vor mich hingezuckt habe, wenn ne Wehe kam. Aber auch hier meinte die Hebamme, dass sie mir sofort glaubt, dass ich Wehen habe, aber dass gerade die Wehen aus dem Rücken nicht immer angezeigt werden und auch, dass Wehen bei Dickeren nicht immer so angezeigt werden, wie sie statt finden. Dann machte sie noch die vaginale Untersuchung um uns zu sagen, dass sich noch nicht wirklich was am Muttermund getan hatte. Hui, also hieß es weiterhin die Wehen aussitzen und hoffen, dass sie das tun, was ihre Aufgabe ist: Den Muttermund öffnen. Auf die Frage, ob es denn am 21.11. noch soweit sein würde, wollte die Hebamme nicht so ganz drauf eingehen, aber sie vermutete schon. Hihi, na immerhin etwas. 😉
Mein Mann und ich haben dann beschlossen, dass wir nochmal nach Hause gehen würden, es war gerade 5 Uhr. Ich hatte morgens um 8 Uhr nen FA-Termin, dann konnte da nochmal CTG gemacht werden und der FA konnte sagen ob sich was am Muttermund getan hätte. Und ob wir nun im KH rum sitzen oder zu Hause kommt aufs Gleiche raus… Also gings wieder nach Hause.
Da wollten wir schlafen, aber das war nicht wirklich möglich. Die Wehen waren regelmäßig und jedes Mal kurz vorm Weg-Dösen kam eben die nächste. 😉 So verbrachte ich die 3 Stunden (von 5 bis 8) mit den Wehen, die kommen und gingen…

Um 8 Uhr gings dann zum FA. Da wurde ich mit den Worten begrüßt: „Na Ihr Baby wollte also noch nicht raus kommen!“ 😀 Ne, wir warteten noch. Es ging auch gleich ans CTG. Herztöne vom Baby waren wie immer top und die Wehen wurden auch hier nicht angezeigt. PF. Aber auch die Sprechstundenhilfe glaubte mir, dass ich welche habe. 😉 …
Danach gings zum FA und er begrüßte mich mit den Worten: „Na, wie geht’s Ihnen?!“ Und ich so: „Ich wehe vor mich hin!“ Und er so: „Na Sie haben keine Wehen, so entspannt wie Sie sind. Und außerdem, was sind denn Wehen?!“ Und ich so: „Das sind die Dinger, die den Muttermund aufmachen sollen!“ … Haben ihm dann erklärt, dass wir im KH waren und wir nun sehr gespannt sind, was er feststellen würde. Er selbst hatte nicht so ganz geglaubt, dass da was passieren würde. Und dann sein Gesichtsausdruck bei der Untersuchung und beim Befund. *gg* „Ui, das sind gut 3 bis 4 cm!“ Ahaaa, die Wehen machten tatsächlich das, was sie sollten und es passte auch, die Hebamme meinte so, 1 Stunde ca 1cm! *freuz* Der FA war wie gesagt total erstaunt darüber. *gg*
Sind dann ins Besprechungszimmer gegangen und haben überlegt, wie wir verfahren sollten. Er wollte erst noch Ruhe bewahren und meinte wir hätten noch viel Zeit. Und dann bekam ich ne Wehe und er sah wie ich da auf dem Stuhl saß und vor mich hingezuckt habe. Da war er dann bisschen irritiert und meinte, wir könnten auch gleich ins KH gehen. Er hat sich wohl bissel Sorgen gemacht, dass ich die Schmerzen nicht so wahr nehme, wie sie sind. Ach keine Ahnung. Jedenfalls kamen wir irgendwann zum Schluss, dass mein Mann und ich erst noch nach Hause gehen würden zum Frühstücken und danach dann, so gegen 11 Uhr ins KH gehen würden! Aber der FA, war sich sicher, dass das Baby am 21. noch kommen würde, wünschte uns alles Gute und teilte mir mit, dass ich keinen weiteren Kontrolltermin beim FA brauchen würde. 😉 Ich hatte so ein fettes Grinzen auf dem Gesicht, als wir die Praxis verließen.

Zu Hause habe ich dann gleich noch meine Mama angerufen und sie über die neusten Dinge in Kenntnis gesetzt (wie gern hätte ich sie in der Nähe gehabt) und dann haben wir das Frühstück genossen. ♥ Danach haben wir die Zeit abgesessen und gewartet. Die Wehen wurden eher wieder ein bisschen unregelmäßiger und ich hatte mir schon überlegt, bisschen später ins KH zu fahren. Aber mein Mann wollte auf 11 Uhr gehen. Immerhin hatte das der FA so gesagt. Kurz vor 11 Uhr haben wir uns dann aber nochmal ins Bett gelegt und ne Runde gekuschelt. Aber lang hab ich es da nicht ausgehalten. Die Wehen waren im Liegen sehr unangenehm und ich wackelte regelrecht vor mich hin. 😉 Also habe ich kurz nach 11 nochmal im Kreißsaal angerufen und uns angekündigt. Am Telefon hatte ich MEINE Hebamme – Simone. Die fragte doch tatsächlich ob ich denn überhaupt Wehen haben würde. Da meinte ich ja, aber sie seien gerade wieder bisschen unregelmäßiger geworden. Naja, aber wir sollten dann doch kommen.

Also waren wir dann so gegen 11:30 Uhr im KH. Simone hat uns total lieb empfangen und es wurde erst Mal CTG gemacht. Da war wie immer alles Bestens. Die Wehen sah man nun auch so langsam auf dem CTG. 😉 … Nebenher wurde nochmal ne Akkupunktur gemacht und mir wurde am linken Arm ein Zugang gelegt (falls irgendwas sein sollte und mir schnell irgendwas gespritzt werden musste) und auch gleich noch Blut abgenommen.
Simone gab meinem Mann nun den Auftrag, mir im Viertel-Stunden-Takt Globulis zu verabreichen. Diese würden die Wehen regelmäßiger machen. Außerdem gabs ein Zäpfchen, das die Wehen bisschen erträglicher machen sollte.
Danach gabs die vaginale Untersuchung. Ich war schon sehr gespannt. Es hieß ja oft mal, dass pro Stunde 1cm MuMu aufgeht. Also hoffte ich so auf 5 bis 6 cm. Aber naja, wir waren immer noch bei 4 cm.  😦 Hat sich also seit 8 Uhr nicht wirklich viel getan, außer, dass ich Wehen hatte und die langsam intensiver wurden.
Nun wurde noch ein Einlauf vorbereitet und auch gemacht. War mein aller erster. Auch mal interessant, wie das funktioniert. 😉 … Hat jedenfalls Bestens geklappt.
Tja und dann hab ich die Wehen weiter verarbeitet…
Gegen 13:30 Uhr gabs wieder eine vaginale Untersuchung. Wir waren immer noch bei 4cm. Das war wirklich frustrierend. Die Wehen kamen nun langsam auch alle 3 Minuten und wurden immer intensiver (Zäpfchen hat wohl auch wieder nachgelassen…). Ich saß inzwischen immer vorne auf der Sofakante und hab dann irgendwie die Wehen verarbeitet. Mein Mann war mir eine große Hilfe, der hat immer mit seinen Händen gegen meinen Rücken gedrückt und so waren die Wehen doch irgendwie erträglich.

Um 14:30 Uhr hatte Simone dann Schichtende und hat sich total lieb von mir verabschiedet. Ich jammerte dann nur: „Jetzt kommen die Wehen schon alle 3 Minuten und der Muttermund ist trotzdem nicht auf!“ Simone meinte dann nur, dass der Befund für ne Erstgebärende total super wäre und ich solle jede Wehe mit Freude annehmen, sie würden mich schließlich meinem Kind näher bringen. Haha, die hat gut reden, wenn Frau das Gefühl hat, dass die Wehen nix bringen… Naja, aber ändern konnte ich es auch nicht und immerhin wollte ich bald mein Baby in den Armen halten. Hatte ja immer noch ein bisschen die Hoffnung (obwohl die schon nachgelassen hatte), dass das Baby am 21.11. kommt. So waren wir halt in diesem Wehenzimmer und haben die Wehen verarbeitet, die langsam noch intensiver wurden. Inzwischen war es dann auch 15 Uhr und die neue Hebamme war immer noch nicht bei uns. Langsam wurde ich mies gelaunt…
Gegen 15:15 Uhr kam sie dann und hat sich vorgestellt, während eine Wehe nach der anderen kam. Sie brabbelte dann noch was wegen den Streptokokken und beim Reden mit ihr wurde gleich klar, dass sie gegen medizinische Hilfsmittelchen war… (Zu dem Zeitpunkt kam in mir der Gedanke auf, dass ich sie wohl nicht so toll fand!?) Und als dann wieder ne Wehe kam hat sie mir so ganz Lehrermäßig erklärt, wie ich die veratmen sollte. Von wegen, ganz lange ausatmen, die Zähne zusammen beißen und so. Im ersten Moment dachte ich na super, was will die denn von mir?! Ich hab hier doch die Wehen. *pf* Aber habs dann angewandt und es hat geholfen.. Na immerhin hatte sie gute Tipps und ist vielleicht nicht ganz so doof…
Dann sollte es wieder ein CTG geben. Dieses empfand ich als Horror. Die Wehen kamen nun so alle 2 bis 3 Minuten (meinem Mann wurden übrigens auch gleich die Globulis – Medizin- abgenommen, die hatten wohl ihren Job getan…) und die gute Dame meinte, ich solle ruhig hin und her laufen. Bitte?! Ich wollte mich einfach erholen in den Pausen und nicht noch auf und ab gehen… Und außerdem rauschte das die ganze Zeit im CTG und bei jedem Schritt (ich habs der Hebamme zuliebe kurz probiert…) verloren wir den Herzton vom Baby. Wenn wir den dann mal wieder gefunden haben, konnte man wenigstens sehen, dass es dem Würmchen gut ging.

Wie schon geschrieben waren die Wehen für mich langsam auch unerträglich. So irgendwie. Nun tat es nicht nur im Rücken weh, sondern es zog auch vorne im Bauch. Am Besten kam ich mit den Wehen klar, wenn ich über nem Schrank hing, die Unterarme aufgestützt und mein Mann meinen Rücken drückte. So ging das mit dem CTG so bis kurz vor 16 Uhr… Da wars dann soweit, dass ich mit jeder Wehe heulen hätte können und ich zitterte bei ner Wehe am ganzen Körper. Ich war immer noch im Glauben, dass sich am Muttermund nix getan hatte und dass diese Wehen einfach nur ätzend waren, aber sonst kaum was brachten und dann noch diese „komische“ Hebamme und dieses CTG und sowieso und überhaupt! … Ich meinte dann auch gegen 16:00 Uhr, das CTG wurde wieder abgemacht und wir waren auf dem Weg in den Kreißsaal (WOW!) zu der Hebamme, ob es denn keine Mittelchen (ich dachte an eine PDA oder sonst irgendwas) geben würde, die das Ganze erträglicher machen würden. Und dann kam auch schon ein Vortrag von ihr, dass so Mittelchen für Kind und Frau ja nicht so gut seien. Aaaa, ich bekam ein bisschen einen Groll gegen die gute Dame. Sie fragte aber immerhin gleich, ob ich gerne Baden würde, sie könnte mir ein Bad anbieten, das würde die Schmerzen auch lindern und es wäre ein natürliches Hilfsmittel!
Da ich Baden immer mochte, dachte ich mir, dass es ja nicht viel schlimmer werden könnte. Also willigte ich ein, dass es in die Badewanne gehen sollte. Und somit gings in den Kreißsaal und es wurde Wasser eingelassen und ich versuchte mich auszuziehen, zwischen den Wehen… Bevor es ins Wasser ging untersuchte mich die Hebamme auch mal vaginal. (das erste Mal seit 13:30 Uhr) Und siehe da, wir waren bei 7 cm!!! Na da hat sich ja viel getan, aber da fehlten ja immer noch 3 cm. „Muss ich da jetzt noch 3 Stunden warten, bis wir die 10cm haben?!“ Und die Hebamme meinte: „Nein, das ist alles schon so weich und so weit, das kann ganz schnell geweitet werden!“ Na das hörte sich jetzt nicht mehr sooo schlimm an und in mir kam wieder die Hoffnung hoch, dass unser kleines Wunder doch noch am 21.11. und sogar in absehbarer Zeit auf die Welt kommen könnte! Und ich konnte dann auch die Wehen wieder anders/besser aufnehmen/annehmen. Immerhin brachten sie etwas. 🙂
Bevor es in die Wanne ging, sollte ich noch auf die Toilette gehen. Ich werds nie vergessen!!! Da saß ich in so einer einfachen Kabine und versuchte irgendwie, zwischen den Wehen, Pipi zu machen. Es muss ein Bild für Götter gewesen sein. Ich hing in der Kabine und stemmte mich mit den Unterarmen links und rechts an der Wand ab. Ich fands in dem Moment selbst sogar irgendwie witzig. 😉 … (Meine Laune war nach dem Befund gleich wieder besser und ich begann sogar, die Hebamme gut zu finden und nicht mehr so genervt und wehleidig zu sein…) Mein Mann und die Hebamme schauten immer wieder um die Ecke ob denn alles ok wäre und ich meinte schon. „Jaja, hab halt Wehen, da geht das nicht so schnell!“

Aber hatte es dann doch irgendwann geschafft und die Blase war meiner Meinung nach leer und gegen 16:30 Uhr ging es dann ins Wasser. Und kaum, dass ich drin stand, seufzte ich, weil es so angenehm war. Hach! Und dann lag ich rein und fühlte mich wie in einem Enstpannungsbad. 😀 Ich hatte das Gefühl, ich würde ein einfaches Bad nehmen und die Geburt war mal kurz verschwunden. Es dauerte auch ein bisschen, bis die nächste Wehe dann wieder kam. Die war dann auch nicht mehr so schlimm. Also das Wasser tat gut. Die Wehen schmerzten nicht mehr so im Bauch, aber der Rücken war immer noch sehr unangenehm. Wir haben dann verschiedene Sachen ausprobiert, wie es am erträglichsten für mich war. Und am Schluss saß ich in der runden Wanne und bei jeder Wehe stützte ich den Rücken in den Wannenrand und gegenüber stützte ich mich mit den Beinen ab, so dass ich im Grunde nicht mehr auf dem Boden saß! So waren die Wehen echt erträglich und ich fühlte mich wirklich wohl und hatte sogar Spaß. 😀 Und in den Wehenpausen hab ich mich sehr gut erholt/entspannt.
Das war auch der Zeitpunkt, wo ich vom Kopf her sehr klar war und nach jeder Wehe mit den Gedanken voll da war und alles mögliche fragte/wissen wollte. Die Hebamme war total fasziniert von mir und meinte irgendwann, dass ich das alles so toll machen würde, erklären könnte, kommentieren konnte, dass ich ne super Hebamme wäre, 😉
Ich meinte zur Hebamme dann auch, wie man denn nun CTG machen könne. Ich würde gern im Wasser bleiben, ob das gehen würde. Ich war total fasziniert von der Technik, denn das ging ohne Probleme. 😀 Also saß ich in der Wanne, hatte Wehen, CTG wurde gemacht und die Herztöne vom Baby waren top…
Zwischen 17:30 Uhr und 18 Uhr (langsam verschwand das Zeitgefühl) wollte ich dann auch mal von der Hebamme wissen, wie wir denn wissen, ob wir die 10cm geschafft haben. Darauf meinte sie, sie könne natürlich immer wieder nachgucken, aber das ist nicht so gut für Mutter und Baby und der Körper wisse ja schon was er tut. Sie würde das Ganze jetzt einfach mal so belassen…
Paar Minuten später wollte ich dann wissen, ab wann ich denn Pressen dürfte. Darauf meinte sie, ich solle jetzt einfach mal noch die Wehen weiter verarbeiten und wenn ich das Bedürfnis zu Pressen habe, solle ich ihr Bescheid geben, sie würde dann schauen, wie der Stand der Dinge sei…
Also kamen noch mal paar Wehen und sie war gerade auf der Station unterwegs, weil sie was machen musste. Bei einer Wehe meinte ich dann aber zu meinem Mann: „Klingel ihr bitte, ich will jetzt pressen!“ … Sie kam dann und machte eine vaginale Untersuchung und bekam ganz große Augen. Ich dachte schon „Ohje, was ist jetzt los!“ Sie selbst sagte nur: „Wollen Sie selbst mal fühlen?!“ „Wie? Ich soll da jetzt einfach reinlangen?!“ „Ja!“ Also hab ich das getan. „Fühlen Sie es?!“ Ich wusste gar nicht, was ich fühlen sollte… „Was denn?“ „Na fühlen Sie mal richtig, das merken Sie schon!“. Und dann auf einmal, ich hatte in etwa ¾ des Fingers in der Scheide, war es hart und flauschig. O Gott. Ich hätte heulen können. Da war der Kopf und ich sagte: „Da ist der Kopf! Mit Haaren!“ Und die Hebamme lächelte mich an und meinte, ich könne nun also Pressen…

Und als die nächste Wehe kam durfte ich also Pressen. Mensch, das war ein tolles Gefühl. Es tat auch gar nicht mehr weh und ich habe fleißig gepresst. So ging das ein paar Wehen und ich merkte, wie näher etwas zu meinem Scheidenausgang kam.
Die Hebamme fragte mich dann auch mal, ob ich denn schon was von der Fruchtblase gemerkt hätte. Dies verneinte ich. Darauf meinte sie, dass diese wohl noch verschlossen sei. Sie müsse sie also wohl öffnen. Ich meinte dann nur, dass ich in der Scheide was gefühlt habe, wie so ein Luftballon. Und darauf meinte sie, dass genau das die Fruchtblase sei. Die müsse sie vielleicht aufmachen und dann würds Baby kommen können. Sie hat dann so was Ähnliches wie ne lange Häkelnadel bereit gelegt.
Ich presste fleißig weiter und die Hebamme kommentierte, dass eben bei jeder Wehe, die Fruchtblase immer besser zu sehen sei. Sie war auch schon fast soweit, diese zu öffnen, als es auf einmal zwischen meinen Beinen -plopp- machte, es wurde kurz warm zwischen den Beinen und im Wasser verteilte sich eine Flüssigkeit! Die Fruchtblase platzte von alleine. (Mal wieder ein Zeichen für mich, dass mein Körper einfach super funktionierte!) Und dann gings richtig los. Dann kamen so richtig dolle Presswehen. Da waren die Presswehen mit der noch ganzen Fruchtblase so gut wie gar nichts. 😉
Der Druck war so enorm und ich presste so sehr ich konnte, aber andrerseits konnte/wollte ich dem Druck nicht stand halten, weils so überwältigend war… Aber irgendwie hat der Körper einfach funktioniert. Das ging paar Wehen so und zwischen meinen Beinen wurde immer mehr Platz benötigt und es tat immer mehr weh. Diese Wehen kommentierte ich auch immer mit Wörtern wie „Oh.. Scheissse… Au… Au…!“ 😀 Und bei einer Wehe meinte ich sogar „Boah scheisse, AU das reisst da unten! Au“ Und die Hebamme meinte so: „Nein. Bleiben Sie ganz ruhig. Machen Sie einfach weiter!“ (Jaja, im Nachhinein hatte ich aber trotzdem recht. 😛 )
Und dann auf einmal, ich hatte wieder eine Presswehe, kommentierte die Hebamme „langsam, ruhig, langsam“ (gar nicht so einfach, bei so einem enormen Druck!) und es machte -flutsch- und der Kopf war da. Dieses Gefühl war so unbeschreiblich unvergesslich. SO der Hammer. (ist zwar irgendwie ne total doofe/komische Vorstellung – aber es war toll) Da war also der Kopf unseres Babies, und wir konnten ihn ohne Probleme sehen und im Wasser bewegten sich auch die Haare schon mit. Der absolute Wahnsinn. Ich fing das Heulen an. Und dann kam die nächste Wehe und ich drückte wieder weiter und es machte wie von ganz alleine flutsch und auf einmal war da im Wasser ein ganzes Baby! Mein Baby. Unser Baby. Die Schmerzen waren wie weg geblasen, die Wehen auch. Da war nur dieses Baby, das da im Wasser war! Und die Hebamme machte noch die Nabelschnur – die sich um Hals und Körper gewickelt hatte- weg und meinte dann „Nun nehmen Sie es hoch!“.
Also griff ich ins Wasser und holte dieses Etwas raus und legte es mir auf die Brust (was für ein Wahnsinnsmoment!). ♥ Da lag es nun also – mein Baby. Es war leicht bläulich und fing aber gleich zu Schreien an. Es lebte und bewegte sich. ♥ Die Tränen flossen und das nicht nur bei mir. Innerhalb kürzester Zeit wurde das Baby auch schon rosig und die Hebamme meinte, wir müssen ja noch nach dem Geschlecht schauen. Stimmt, da war ja noch was. Also wendete ich den Blick in Richtung des Intimbereiches. Da war aber noch ein Bein im Weg. (auf diesem Bein hat das Baby übrigens am Knie nen riesengroßen Leberfleck – der ist mir gleich aufgefallen!) Also nahm ich das Bein zur Seite und sah da gleich die Hodensäcke (ich empfand sie als total groß 😀 ) und sagte „Es ist ein Junge!“ ♥ (Also nun kann ich es auch sagen: Tendenz vom FA und Gefühl von mir hatten gestimmt…) Und das war er also: Unser kleiner Mann!!! Er kam tatsächlich am 21.11.12 zur Welt. ♥ ♥ ♥

Dann wurde es kurz ein bisschen hektisch. Nach den ruhigen und schönen Kuschelmomenten wurde mir das Baby abgenommen, da das Wasser doch zu kalt war für das Baby und bei mir sollte ja noch ne Nachgeburt kommen. So wurde das Baby in das Handtuch gewickelt und mein Mann durfte ausgiebig mit ihm Kuscheln und ich wurde aus der Wanne auf das Bett befördert. Die Hebamme machte sich auch ein bisschen Sorgen, da sich nachdem das Baby da war, das Wasser doch sehr rot gefärbt hatte. Bei ner Wassergeburt ist wohl alles noch viel intensiver durchblutet. Aber trotzdem muss die Mutter im Auge behalten werden, da viel Blutverlust gefährlich ist.
Jedenfalls lag ich da auf dem Bett und die Nachgeburt kam dann auch relativ zügig. Fühlte sich für mich auch noch mal so an, wie wo das Baby raus kam… Mit der Plazenta war alles super (bekam sie auch Bestens erklärt 😉 ).
Dann wurde ich untenrum untersucht. Und wie oben schon erwähnt, ich bin gerissen. Und nun bin ich ganz ehrlich: Ich empfand die Untersuchung durch den FA viel viel schlimmer als die Geburt/die Wehen. Da unten hat jede kleine Berührung so dermaßen weh getan. Bei jeder Berührung bin ich zusammen gezuckt und war den Tränen nahe. Ich fands echt sehr sehr bescheiden. Ich hatte jedenfalls nen Dammriss 2. Grades. Nach der Betäubung, also als es genäht wurde, tat dann aber nix mehr weh.
Und dann hatte ich aber auch noch nen Riss in der Scheide, dieser konnte nicht genäht werden, war also wie so ne Schürfwunde. Klar das gehört dazu, damit hatte ich gerechnet, dass ich so was wohl haben werde. Aber als ich das erste Mal Pipi machen musste hätte ich heulen und schreien können. Ich fands so übel. 😦 Das soll jetzt keine Angst machen. Aber für mich gehört das einfach noch zur Geburt dazu.
Nach der Verarztung habe ich dann auch endlich meinen Sohn wieder bekommen, nachdem er gründlich untersucht wurde. Es war alles Bestens mit ihm und er war total gesund und munter. 🙂 Und dann wurden einfach die ersten Stunden als kleine Familie genossen. (Mama und Sohn haben nochmal nackt gekuschelt und er wurde mir das erste Mal angelegt). Während der kleine Mann dann angezogen wurde, bekam ich auch noch ein leckeres Abendessen und dann habe ich meine Mama/Familie angerufen. ♥ Und dann begann auch bald die Nacht, in der ich vor Glücksgefühlen nicht schlafen konnte und den Blick einfach nicht von diesem wundervollen Geschöpf neben mir abwenden konnte…

Ich hatte eine wundervolle/unvergessliche/schöne Geburt und könnte jedes Mal das Heulen anfangen (nein, ich tu es sogar!), wenn ich daran zurück denke. ♥
Und, am 1. Tag war das mit dem Pipi machen auch schon wieder um einiges besser. Aber es braucht eben seine Zeit, so wie alle Wunden Zeit brauchen zum Heilen…

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Verfasst von - 7. Dezember 2012 in Gefühlswelt

 

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Noch kurz zum Alltag…

So ich habe gerade mal Dampf abgelassen. Sonst geht es mir ganz gut.
Dienstag Abend war ich alleine, da mein Schatz beim Aufbau des Dorffestes geholfen hat. Am Wochenende ist nämlich in unserem Dorf, Dorffest.
Gestern war bis auf meine Kollegin alles ganz gut.
Und heute war auch alles ok. Tag war ruhig und gediegen. Erledige zur Zeit viel Schreibkram für das neue Kiga-Jahr. Und es gibt einfach einiges zu tun. Aber es klappt ganz gut.
Und jetzt habe ich noch 3 Arbeitstage vor mir und dann ist Urlaub. Und nach dem Urlaub gibt es ein Reflexionsgespräch mit der Kollegin. Na da bin ich mal gespannt. Ich hab der so viel zu sagen und werde in den Ferien fleißig Notizen machen. *fg* …

Oh und heute ist der 11. August. Wir sind 77 Monate ein Paar. Vor 2 Monaten war unser schönster Tag im Leben. Schon 2 Monate sind wir mit Gottes Segen Mann und Frau. ❤ Ich warte auf die Bilder vom Fotografen. (Homepage haben wir ja, aber noch nicht auf CD!) Ich warte auf das Video. (Das dauert angeblich halt so lange wegen dem Zusammenschneiden…) Aber ich bin schon fleißig am Gästebuch.

 
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Verfasst von - 11. August 2011 in Alltag

 

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Unser 1. großer Tag

Am Freitag Morgen war mein Schatz vor mir wach (ich habe übrigens super geschlafen). Er konnte nicht mehr schlafen und stand auf. Ein bisschen später stand ich auch auf. War immer noch relativ ruhig. Aber kaum war ich richtig aufgestanden, kam das erste Mal dieses nervöse Gefühl in der Magengegend. 🙂 (wurde auch Zeit!) *g*
Wir haben uns dann gemeinsam auf den Weg zum Frisör gemacht. Er hatte seinen Termin um 9 Uhr und ich meinen bereits um 8 Uhr. Nach einem kurzen Gespräch wurde beschlossen, dass meine Locken mit dem Glätteisen gemacht wurden. Und es sah einfach toll aus. Bis um halb 10 wurde gelockt und hochgesteckt. Und es wurde immer schöner. 🙂 Ich saß da und dachte „Mensch ich seh aus wie ne Braut! … Ach ich bin ja eine!“ 😀 Und was ganz toll war, Klaus war dann schon fertig und leistete mir Gesellschaft und war bei mir, als ich immer hübscher wurde. Irgendwie fand ich das sehr schön! Als es dann drum ging, die Blumen ins Haar zu machen, wurds bissel blöd. Die, die ich hatte waren zu klein und zu wenig. Da schickte die Frisörin meinen Schatz einfach mal los, ein paar echte Rosen zu kaufen!!!
In der Zwischenzeit wurde ich in einen anderen Raum gebracht, zur Kosmetikerin. Ein komisches Gefühl, da zu liegen und nicht zu sehen, was passiert! Einfach spannend. Irgendwann kam Schatzi zurück und ich schaute ihn fragend an und er machte nur Daumen hoch. Das erleichterte mich dann doch wieder. Und dann wars fertig und ich durfte mich im Spiegel sehen. Und was soll ich sagen?! Es sah super aus. Total klasse. Ich fand mich soooo hübsch. Eben wir eine richtige Braut!
Dann gings wieder raus und die Frisören machte mir die Haare (nebenher schauten alle anderen zu!!!) fertig. Es kamen 3 echte Rosen in meine Haare. Und dann wars einfach nur perfekt. So wunderschön. ❤ Ich hoffe nur, dass es bei der kirchlichen auch so toll wird! Dann haben wir gezahlt und es ging Richtung nach Hause. Inzwischen wars dann auch schon 11 Uhr und ich wusste, dass meine Eltern und mein Bruder mit Freundin auf dem Weg zu uns waren. 🙂
Unterwegs haben wir noch paar Brezeln und Weißwürste geholt. Ich hatte immer mal wieder das flaue Gefühl im Magen, aber es war schön so und ich war voller Vorfreude!
Dann habe ich noch den Brautstrauß geholt und der hat mich auch umgehauen. Der war auch sooooo schön und passte einfach perfekt zum Kleid. So toll. Und Schatzis Anstecker sah auch super aus.
Zu Hause angekommen kam auch schon bald meine Familie an. 🙂 Wir haben gegessen und ein bisschen die Zeit abgesessen und geplaudert. Gegen 14 Uhr rannte ich dann alle 10 mins aufs Klo. 😉 Und wir begannen uns fertig zu richten. Klaus zog Hose, Hemd und Krawatte an und ich warf mich in mein Kleid, legte die Kette an, zog die Schuhe an und die Ohrringe. Ich habe mich soooo wohl gefühlt und war (ohne eingebildet zu sein) soooo schön! Das wurde mir im Laufe das Tages auch oft genug gesagt!
Und dann gings los: Brautstrauß in die Hand, Stola umgelegt und an die andere Hand mein Schatz. Und dann kamen meine Eltern und mein Bruder/Trauzeuge mit Freundin. Beim Bürgerhaus angekommen haben wir die ersten Freunde und Schatzis Bruder/Trauzeuge begrüßt. Außerdem waren die Kinder schon da, die im Standesamt zwei Lieder singen würden. Alle totaaaaaaal süß und chick. Und natürlich klebten alle Kinderaugen an mir. Zu süss einfach. *g* Wir warteten und begrüßten die neu dazu kommenden Gäste.
Gegen 15 Uhr ging es dann in den Saal. Der Kiga-Chor stand schon an seinem Platz, Klaus und ich kamen in die erste Reihe. Zu meiner linken mein Bruder und zu Klaus seiner rechten sein Bruder. Und dahinter dann seine Eltern, meine Eltern, Frau und Freundin von den Trauzeugen und unsere Nichte. Der Kiga-Chor sang zum Einstieg „Wir feiern heut ein Fest“! Und dann begann die Standesbeamtin mit ihrer Rede. Schön hat sie es gemacht, wirklich schön! (Aber geschwitzt hat sie. Immer wieder tropfte der Schweiß von ihrer Stirn auf ihr Jacket, konnte kaum den Blick davon abwenden! 😉 ) …
Jedenfalls hat sie eine tolle Rede gehalten und dann wurde es ganz förmlich. Wir mussten aufstehen und sie fragte uns, ob wir freiwillig hier wären und ob wir den jeweils anderen annehmen würde. Zuerst kam Klaus sein „Ja“ und dann meines! (Ich wollte es klar, laut und deutlich sagen. War mein Ziel! Und es kam ein piepsiges „ja!“) 😉 … Und dann kam der Satz „So sind Sie Mann und Frau“ und mein Herz setzte aus. Er ist mein Mann, ich bin seine Frau. Dann wurde es kurz förmlich, und ich kämpfte mit den Tränen und konnte den Blick nicht von meinem Mann abwenden! Dann hat er unterschrieben und dann ich (ganz konzentriert darauf, es richtig zu machen!). Da stand mein Vorname, mein Herz raste wie noch etwas und im gleichen Moment begann der Chor „Oh happy day“ zu singen. Da wars dann echt um mich geschehen. Ich fing an zu Heulen und setzte die Unterschrift richtig und war einfach nur überwältigt von all dem. *seufz* …
Dann unterschrieben die Trauzeugen, wir lauschten der Musik und unsere Trauung neigte sich dem Ende. Es war so schön, aber auch sehr schnell vorbei. Wir bekamen die ersten Glückwünsche von der Standesbeamtin und dann wurden wir „entlassen“. Auf dem Weg nach draußen sahen wir die Leute die gekommen sind (Feuerwehr, Kollegen, Kiga-Eltern). Wir hatten sie auf 15:30 Uhr eingeladen. Und haben da bemerkt, dass wir wohl ein bisschen zu früh fertig waren. Meine Chefin hielt uns nämlich noch auf. Also nahmen wir halt erst Mal die Glückwünsche der Familie entgegen und wir tranken ein Glas Sekt. Und dann waren draußen auch alle fertig.
Wir wurden durch eine Spalier von Kindern, die Rosen und Luftballons in der Hand hatten, geleitet. Danach ging es durchs Feuerwehrauto. Und dahinter musste Klaus sich körperlich betätigen und am Feuerwehrschlauch was abschlagen, mit einem stumpfen Beil. *gg* Irgendwann hatten die Feuerwehrmänner Erbarmen und er bekam ne gescheite Axt. Und siehe da, nach 2 Schlägen war es geschafft. 😀 … Dann gabs Gratulationen und Wein und nen Bierkrug. Dann mussten wir nochmal zu den Kindern zurück. Die Eltern und Kinder sangen uns ein Lied „Viel Glück und viel Segen“ und dann bekamen wir Luftballons und Rosen und natürlich Glückwünsche (und ich wieder das eine oder andere Lob, wegen meinem Aussehen. 🙂 ) und ein Geschenk von den Eltern (Geld für die Reisekasse).
Danach gings dann zu meinen Kolleginnen. Diese haben uns ein total schönes Lied gesungen und dann mussten wir ein großes Herz auf einem Leintuch durschneiden und durchtreten. Ich war schneller. 😀 … Wir bekamen ein Geschenk (eine gebasteltet Aida und ne Schatztruhe). Und dann gabs noch ne Kleinigkeit von seinen Arbeitskollegen und dann kam der gemütliche Teil: Der Sektempfang. Wir redeten und plauderten hier und da und es gab mal hier ein Foto und da eines. Das Buffet sah super lecker aus und kam total toll an! Irgendwann bekam ich dann noch ein Geschenk von meinem MANN (so komisch): Eine Schachtel und darin war ein Puzzel und auf einem Teil konnte ich schon die Aida sehen! Spannend!
Ich widmete mich später dann mal dem Puzzel, voller Vorfreude, da ich dachte, es sind nicht so viele Teile, dann ist es schnell fertig. Und dann saß ich da und kam irgendwie nicht voran… Auf einmal brachte Schatzi eine weitere Schachtel, mit noch mehr Teilen. Na super. Ok, weiter machen, das schaff ich schon… Habe dann aber nach ner Weile gemerkt, dass es immernoch nicht alle Teile waren und da bekam ich dann doofe Laune. Da saß ich nun als Bruat und machte ein Puzzel und kam nicht voran und einmal angefangen, musste ich es ja wohl auch fertig machen!? Ich liebe Puzzel total. Aber irgendwie wars doof… Und dann kam er mit der nächsten Schachtel. Meine Laune im Keller. Hatte keine Lust mehr zu puzzeln. Außerdem waren es ja evtl immer noch nicht alle Teile!? *hmpf* … Er beteuerte dann zwar, dass es alle seien. War aber trotzdem zeitweise bissel doofe Laune meinerseits. Irgendwann haben mir dann ein paar geholfen und es waren wirklich alle Teile. Es waren Bilder von Aida-Ziele (hat er alles selbst entworfen) und er schenkte mir ein Hochzeitsarrangement auf der Aida (das kann man extra buchen und ist wohl der Wahnsinn!!!). Total schöne Idee. Freu mich schon voll.
Gegen 18:00 Uhr sind wir dann aufgebrochen mit den Familien und den Freunden und sind noch lecker Essen gegangen. Gemeinsam haben wir den schönen Tag ausklingen lassen!
Gegen 21:30 Uhr waren wir dann zu Hause und meine Eltern und Bruder beschlossen, gleich noch nach Hause zu fahren. Was Klaus und ich ganz gut fanden. Wäre doch viel Aufwand gewesen und wir wollten irgendwie alleine sein. 🙂 Als sie weg waren haben wir noch die Geschenke betrachtet und die Karten gelesen, die ersten Bilder angeschaut und sind dann glücklich in unsere Hochzeitsnacht gestartet…

 
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Verfasst von - 5. Juni 2011 in Alltag

 

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Der Beginn für unsere Ringe!?

Hach, es ist schon wieder Samstag Abend. Die Zeit rennt, wie immer. Bin mal gespannt, wann ich das nicht mehr schreibe. 😉 …
Tjo, am Donnerstag war alles ok. Abends war dann wieder Tanzkurs. Unsere Tanzlehrerin war krank. Deshalb hatten wir dann eine andere. Die war ganz ok, aber halt nicht unsere. 😉 Tjo wir haben ne neue Promenade gelernt und ein Damensolo! Und ich habe bemerkt, dass ich den Tango irgendwie mag. *g*
Freitag bei der Arbeit war dann auch alles ok. Eigentlich war ja unser Jahrestag. Ganze 6 Jahre sind wir schon zusammen. Was total witzig ist, dieses Jahr sind die Wochentage genau so, wie vor 6 Jahren! Denn, es war ein Freitag, als ich zu ihm gefahren bin. 🙂 Aber so richtig besonders war der Tag nicht. 😦 Aber trotzdem, es war unser Tag! Habe viel daran gedacht, dass wir uns vor einem Jahr verlobt haben. Man, die Zeit verging soooo schnell. Und jetzt sind es nur noch 3 Monate, bis die kirchliche Trauung ist. Hammer. Jedenfalls habe ich meinen Schatz zu einem Brunch eingeladen (am 3. April) und er hat mir 2 DVD´s geschenkt (Unsere kleine Farm (die erste Staffel) und Doctor´s Diary (3. DVD)). Tja und sonst haben wir die Luftmatratze aufgeblasen und nen Kuschelabend vorm Fern gemacht. 🙂 Und dann war der Tag auch schon wieder bald vorbei!
Ich bastel nebenher viel an meinen CM-Seiten und frage Leute ob sie am 19. kommen (da wird meine erste eigene Präsentation sein *freuz*). Viele haben Interesse, aber keine Zeit. Aber immerhin. Dann mach ich einfach wieder mal eine. *gg*
Tja und heute morgen waren wir dann beim Ringschmied. Ein total netter Mann und total locker drauf, mit ganz tollen Weltansichten! Was hat er gesagt?! Er ist nicht nur Schmied, sondern macht auch gleich ein Eheseminar mit uns. *lach* War echt nett. Wir waren 2 Stunden da. Und in den 2 Stunden haben wir uns kennen gelernt und verschiedene Ringe angeschaut und daraus unsere wachsen lassen. Uns beiden gefällt das Eismatte ganz arg und wir wollten evtl was gold-rotes am Ring haben und auf jeden Fall silber. 🙂 Und dann haben wir so die Ringe gesehen und mir gefiel das gold-gelb aber auch. Und so haben wir geredet und verschiedene Varianten durchdacht. Die eine gefiel Klaus nicht und war nicht möglich und die andere sagte mir dann wieder nicht so zu. Und dann hatte ich eine Idee und alle fanden sie toll. Und so haben wir nun eine ganz ganz tolle Idee für unsere Ringe. Es wird silber dabei sein, gold-gelb und sogar gold-rot. Es wird eismatt dabei sein und auch noch andere Strukturen. Hach. *schmacht* Am Liebsten würde ich sie jetzt schon fertig haben wollen und sehen wollen. Aber jetzt macht der Herr erst Mal einen Wachsrohling (in dem sind die Strukturen drin und die Breite…) und dann einen Kostenvoranschlag. Und dann können wir entscheiden, ob ja oder nein!? Aber mal ehrlich: Nachdem wir gemeinsam so eine tolle Idee entworfen haben, kann ich mir nicht vorstellen, dass wir NEIN sagen werden!? Klaus ist so eingestellt, dass wir auf jeden Fall ja sagen werden, egal wie teuer. Ich würds gern ein bisschen vom Geld abhängig machen. Andrerseits war das ja schon der Anfang für UNSERE Ringe und ich glaube (nachdem das so toll ist) werden wir das auch zu Ende bringen! Muss dann nur mal schauen, was für ein Steinchen (und ob) da rein kommt! Einfach total spannend gerade!
Ja und danach waren wir dann noch lecker Essen. Klaus seine Cousine hat eine Gaststätte eröffnet und da haben wir mal vorbei geschaut. Ist echt schön da und war super lecker. Da schauen wir bestimmt mal wieder vorbei.
Und zu Hause angekommen haben wir dann den Tag genossen. Immerhin war heute total toller Sonnenschein! ❤

 
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Verfasst von - 12. März 2011 in Alltag

 

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